Verdiente Niederlage in Wuppertal

25. Februar 2018

Die Bundesligavolleyballer des TVR haben ihr Auswärtsspiel bei den Bergischen Volleys deutlich mit 3:0 (25:18, 25:21, 25:23) verloren.

Idner Martins doch im Kader

Entgegen der Prognosen waren beim TVR alle Mann an Bord. Auch Idner Martins hatte die Grippewelle erfolgreich überstanden und spielte in der Starting Six. Die Bergischen Volleys mit dem besseren Start: Schon zur ersten technischen Auszeit verbuchte der Hausherr eine Drei-Punkte-Führung, die im weiteren Verlauf größer wurde. Rottenburg betrieb Ergebniskorrektur, am Ende stand dennoch die Bergische Führung.

Solingen mit der Vorentscheidung

Enger ging es im zweiten Durchgang zu: Solingen zwar immer noch tonangebend, der TVR hielt nun aber dagegen. Auf Johannes Tille’s Zuspieltrick ließ Federico Cipollone einen weiteren auf der Rottenburger Seite folgen. Die beiden lieferten sich phasenweise ein Scharmützel am Netz. Am langen Ende sollte Tille die Oberhand behalten. Schließlich wurde es unübersichtlich: Zuerst kassierte der TVR eine Rote Karte und verlor damit einen Punkt und das Aufschlagrecht. Anschließend die Hausherren mit dem Satzball. Da herzte Solingens Trainer Isaccson seinen Zuspieler schon, der entscheidende Spielzug endete erwartungsgemäß mit dem 2:0 für die Volleys.

Die verbesserte Leistung kommt zu spät

Mit hängenden Köpfen verschwanden die Rottenburger Spieler in die Kabine. Mittelblocker Paul Henning: „Die ersten beiden Sätze sind heute komplett an uns vorbeigezogen. Schon nach dem Solinger 4:1 im ersten Satz haben wir unsere Körpersprache verloren.“ Die Wende sollte im dritten Durchgang nicht folgen, wenn auch eine Leistungssteigerung erkennbar war. Die Volleys führten in der Anfangsphase, dann drehte der TVR endlich auf. Tim Grozer und Co. setzten sich zur Wehr und bemühten sich um die Führung. Zum Satzende hin lag das Momentum bei Rot-Weiß. Eine Rottenburger Abwehr, die an die Decke ging, leitete schließlich die Niederlage ein.

Enttäuschter Manager

Philipp Vollmer, TVR-Manager und ebenfalls mit dem Fanbus angereist, äußerte sich im Nachgang der Partie kritisch: „Wir haben heute über weite Strecken eine unterirdische Leistung gezeigt und völlig verdient verloren. Solingen hat sich besser ins Spiel gekämpft und sein Endspiel zurecht gewonnen. Dass am Ende das Glück auch nicht auf unserer Seite war, ist natürlich bezeichnend.“

Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Tim Grozer kehrte zur Begegnung mit den Bergischen Volleys an seine alte Wirkungsstätte zurück. Als Teenager spielte er einst für die Solingen Volleys. Einige Freunde und Bekannte kamen zur Partie in die Bayer-Sporthalle, darunter auch sein Bruder Tom.

Quer durch Deutschland für den TVR

Mit ausgelassener Stimmung machte sich am Sonntagmorgen ein TVR-Fanbus auf den Weg nach Wuppertal. Der Rottenburger Anhang sorgte für mächtig Stimmung, nach der Niederlage ging es zurück an den Neckar. Die Stimmung hätte auf dem Heimweg besser sein können.

 

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