TV Rottenburg stellt Lizenzantrag für die 1. Bundesliga

9. März 2026

Der TV Rottenburg hat fristgerecht den Lizenzantrag für die 1. Volleyball-Bundesliga der Männer für die Saison 2026/27 eingereicht. Damit hat der Verein die formalen Voraussetzungen geschaffen, um im Falle eines sportlichen und wirtschaftlichen Erfolgs den nächsten Schritt gehen zu können. Seit mehreren Wochen laufen die Planungen beim TVR bewusst zweigleisig sowohl für eine weitere Saison in der 2. Bundesliga als auch für eine mögliche Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse. Mit der Einreichung der Lizenzunterlagen ist nun ein wichtiger organisatorischer Meilenstein erreicht.

„Die Einreichung des Lizenzantrags bedeutet noch nicht, dass wir aufsteigen werden. Aber sie ist ein klares Signal, dass wir bereit sind, diesen Schritt zu gehen, wenn sich die Chance sportlich und wirtschaftlich ergibt“, sagt TVR-Manager Timo Baur.

Sportlich befindet sich die Mannschaft derzeit in einer hervorragenden Ausgangslage. Der TV Rottenburg hat sich bereits für die Playoffs qualifiziert und kämpft am letzten Spieltag der regulären Saison um den ersten Tabellenplatz in der eigenen Halle. Entsprechend groß ist die Aufbruchstimmung rund um die „Rottenburger Jungs“. Parallel dazu beginnt nun die entscheidende Phase abseits des Spielfelds. Um die wirtschaftlichen Herausforderungen für die 1. Bundesliga zu erfüllen, plant der Verein mit einem Gesamtbudget von 500.000 Euro für das erste Bundesligajahr.

„Wir haben uns bewusst entschieden, transparent mit den Zahlen umzugehen“, erklärt Baur. „Aktuell gilt es noch eine Lücke von rund 150.000 Euro zu schließen. Für diese Herausforderung brauchen wir die Unterstützung unserer bestehenden Partner und sind auf neue Partnerschaften angewiesen.“

Der TV Rottenburg versteht den möglichen Schritt in die 1. Bundesliga dabei nicht nur als sportliche Perspektive, sondern auch als Projekt für die gesamte Region. Ziel ist es, gemeinsam mit Partnern, Fans und Unterstützern zu zeigen, dass Spitzenvolleyball langfristig in Rottenburg und der Region Neckar-Alb eine Zukunft hat. Die kommenden Wochen werden daher nicht nur sportlich in den Playoffs, sondern auch organisatorisch und wirtschaftlich entscheidend für die Zukunft des Bundesligavolleyballs in Rottenburg.

„Wir spüren aktuell eine große Euphorie im Umfeld. Jetzt geht es darum, diese Energie zu nutzen und gemeinsam zu zeigen, dass wir 1. Bundesliga auch wirtschaftlich können. Dabei wir sind definitiv auf neue Partnerschaften angewiesen“, so Baur.

Der TV Rottenburg blickt damit gespannt auf die kommenden Wochen auf dem Spielfeld und arbeitet mit Hochdruck daran neue Partner für eine gemeinsame Vision zu gewinnen.

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