Steve Mäder – nicht nur der Burger King wird ihn schmerzlich vermissen

8. Mai 2021

Unser Kanadier Steve Mäder verlässt uns nach drei Jahren in Rottenburg wieder in Richtung Kanada. Nachdem er nun seine Ausbildung als Schreiner beendet hat, ruft die weite Wildnis ihren verloren Sohn wieder zurück.

Der in Kanada Grand Prairie aufgewachsene Steve spielte in seiner Jugend in der Highschool und im College. Als er nach Deutschland kam, begann Steve seine Ausbildung als Schreiner im Schwarzwald und spielte dort in einer Mixed-Mannschaft.
Tatsächlich machte Steve dann seine ersten Schritte im Rottenburger Volleyball in der 1. Bundesliga. Groß und sprunggewaltig sind Attribute, die unseren damaligen Trainer Müller-Angstenberger hellhörig machten. Nach ein paar Trainingseinheiten schloss sich Steve den damaligen Power Rangers in der 3. Liga an.

Steves Potenzial als Diagonalangreifer war enorm und im Block konnte ihm keiner das Wasser reichen. Ein Spieler der absolute Highlights produzierte aber immer wieder von harter Arbeit als Schreiner und Verletzungen zurückgeworfen wurde.

Menschlich jedoch absolut ein feiner Kerl, der dem Ruf der Kanadier als sehr nettes Volk absolut gerecht wird.

Neben seiner Qualität als Spieler überzeugt Steve die Mannschaft vor allem auch als Koch und versorgte die Mannschaft mit selbsterlegtem Fleisch. Von seinem Schichtfleischeintöpfen träumen heute noch einige alte Spieler der damaligen Herren 2.

Niemand liebt Burger mehr als Steve „the Schlacks“ Mäder. Deshalb wird auch der Burger King in Ergenzingen diesen Verlust deutlich spüren.

Als Mittelblocker in der Saison 20/21 war er ein absoluter Garant für ein hohes Trainingsniveau und es war nur eine Frage der Zeit, bis die Schulter heilt und Steve explodiert.

Leider kommt es immer anders als man denkt und der einzige Jäger der Mannschaft kümmert sich nun Übersee um Bären und Elche.

Wir wünschen Steve bei seiner Reise zurück in die Heimat viel Erfolg und Spaß. Du bist nun Teil der Rottenburg-Familie und die Tür steht dir immer offen.

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