SWD powervolleys Düren – TV Rottenburg

SWD powervolleys Düren

TV Rottenburg

 

Sonntag, 09.12.18 | 18:00

Arena Kreis Düren | Düren

 

Ergebnis: 3:0(25:20,28:26,25:16)

Zuschauer: 1.300

 

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Auswärts in Düren

Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg treffen am Sonntagabend in Düren auf die SWD powervolleys (18:00 Uhr, LIVE auf sporttotal.tv).

Saisonstart mit Sieg in Berlin

Mit Düren erwartet den TVR der nächste Gegner, gegen den es in der Vergangenheit – zumindest auswärts – wenig zu holen gab. Gleich zum Auftakt haben die Rheinländer eine Duftmarke gesetzt: Bei den Berlin Recycling Volleys im „Volleyballtempel“ Max-Schmeling-Halle gewannen sie 3:2. Am vergangenen Donnerstag gastierten die powervolleys beim zweiten Schwergewicht der Liga in Friedrichshafen. Für mehr als einen Satzgewinn hat es dort nicht gereicht. In Herrsching verlor man im Tie-Break und somit findet man sich derzeit auf dem siebten Tabellenplatz wieder.

Drei Spiele in vier Tagen

Das Programm der Dürener ist in dieser Woche abenteuerlich: Erst gastierten sie am Donnerstagabend in Friedrichshafen, am Samstag empfangen sie den VCO Berlin und zum Abschluss spielt der TVR in der Arena Kreis Düren vor. Dort liegt womöglich auch die größte Chance der Schwaben: Unter dieser Belastung muss jede Mannschaft mit ihren Kräften haushalten.

Grozer zurück

In Rottenburg lichtet sich hingegen langsam das Lazarett: Tim Grozer hat nach Rückenbeschwerden das Training wieder aufgenommen, wird im Gegensatz zur Vorwoche die Reise zum Auswärtsspiel antreten. Im Rückblick blieb im TVR-Lager zwar der Ärger über die verschenkten Möglichkeiten im dritten Durchgang beim Spiel in Lüneburg, wichtig wird jedoch sein, die Lehren daraus für die kommenden Spiele zu ziehen.

„Müssen geduldiger spielen“

TVR-Diagonalangreifer Johannes Mönnich war einer der Lichtblicke in Lüneburg. Nach seiner Einwechslung machte der 21-jährige seine Sache gut und punktete fleißig: „Wenn wir mutig, selbstbewusst und als Team auftreten, werden wir sehen, was in Düren möglich ist“, sagt er. „Wir müssen phasenweise geduldiger spielen, um in der richtigen Situation zu punkten.“

Das Spiel auf Facebook und Co.

Das Spiel wird wie immer LIVE auf sporttotal.tv übertragen. TVR-Fans haben die Möglichkeit, die Partie mit anderen Interessierten im FBI-Diner Rottenburg zu schauen. Alle Auswärtsspiele der Domstädter werden dort via Livestream gezeigt. Eine vorzeitige Reservierung wird empfohlen. Wer die Partie nicht im Bewegtbild verfolgen kann, findet weitere interessante Beiträge auf den Social-Media-Kanälen des TV Rottenburg unter dem Hashtag #DURTVR.

Rang Mannschaft Spiele Punkte Sätze
1. HYPO TIROL AlpenVolleys Haching 18 45 48:18
2. VfB Friedrichshafen 18 45 51:18
3. SVG Lüneburg 18 41 47:23
4. BERLIN RECYCLING Volleys 18 40 44:22
5. SWD powervolleys DÜREN 18 32 41:30
6. United Volleys Frankfurt 17 31 38:25
7. WWK Volleys Herrsching 18 21 30:42
8. Volleyball Bisons Bühl 17 18 24:40
9. Netzhoppers SolWo Königspark KW 18 18 26:41
10. HELIOS GRIZZLYS Giesen 17 11 23:45
11. TV Rottenburg 18 8 12:48
12. VCO Berlin 17 8 14:46
Datum Heim Auswärts Ergebnis
Aktuell sind keine Spiele vorhanden.

Ein Durchgang auf Augenhöhe

Der TV Rottenburg hat sein Gastspiel in der Volleyball Bundesliga bei den SWD powervolleys Düren mit 3:0 verloren.

Hopt zurück auf dem Feld

Die Begegnung mit dem TV Rottenburg war die dritte Partie in vier Tagen für die powervolleys. Von Müdigkeit war zunächst aber keine Spur: Die Hausherren starteten hellwach in die Begegnung und gaben den Ton vor (8:6). Der TVR wehrte sich nach Kräften und Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger leistete von der Seitenlinie seinen gewohnt emotionalen Beitrag (11:8). Im Zuspiel hatte der Übungsleiter mehr Optionen und Jannis Hopt feierte unter anderem sein Comeback für mehrere Ballwechsel. Düren hatte sich schon einen komfortablen Vorsprung herausgespielt (23:16), der TVR schaffte zumindest noch Ergebniskorrektur (25:20).

Durchgang auf Augenhöhe

Ganz anders zeichnete sich der Verlauf im zweiten Durchgang ab: Rottenburg nun mit wesentlich mehr Zugriff und der Führung im Rücken (2:5, 12:13). Dann drehte sich das Blatt und Düren dominierte (16:15,20:17). In dieser Phase fehlte dem TVR die konsequente Block-Feld Abwehr und der Zugriff. Doch die Schwaben kamen zurück: Erst glich Mitchell Penning zum 21:21 aus, dann führte der TVR gar 24:22. Doch wie in der Vorwoche in Lüneburg schafften es die Rottenburger schlicht nicht, diese Führung in einen Satzgewinn umzumünzen (28:26). Begleitet wurde das Satzende von hitzigen Diskussionen. Coach Müller-Angstenberger monierte wiederholt Fehlentscheidungen bei Schiedsrichterin Sabine Witte.

Düren macht den Deckel drauf

Mit der Führung im Rücken spielten es die powervolleys dann einen Gang lockerer. Zu Beginn war der dritte Durchgang ausgeglichen, dennoch blieb Düren der Herr im Ring (8:5, 15:11). Die Schwaben verpassten den Anschluss und der Vorsprung vergrößerte sich immer mehr (19:12), sodass am Ende eine insgesamt verdiente Niederlage stand.

„Gefühlter Sieger des zweiten Durchgangs“

TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger: „Es war ein erwartet schweres Spiel gegen eines der besten Aufschlagteams der Liga. In manchen Phasen bekamen wir Zugriff auf die Partie und hielten das Ergebnis ausgeglichen. Für mich waren wir gefühlt der Sieger der zweiten Durchgangs. Darüber, was bei einem möglichen 1:1-Gleichstand passiert, lässt sich im Nachhinein philosophieren. Mit einem 2:0-Rückstand ist es schließlich natürlich schwer, hier zurückzukommen.“

Nach der Begegnung findest Du hier Impressionen vom Spiel.

Im Anschluss an die Partie gibt es hier Videobeiträge zur Begegnung.

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