TV Rottenburg: Ein „Wimpernschlag“ fehlt zum Punktgewinn

17. Dezember 2017

Der TV Rottenburg war nah dran, einen Punkt gegen die Powervolleys aus Düren zu erkämpfen. Am Ende blieben nur ein Satzgewinn und einige starke Phasen in einem sehenswerten Bundesliga-Spiel. So verabschiedete sich der TVR mit viel Applaus der 1600 Fans und aufmunternden Worte in die kurze Weihnachtspause. „Uns fehlte am Ende nur ein Wimpernschlag, um den 4. Satz zu gewinnen“, sagte TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger.

Den stärkeren Start legten die Gäste aus Düren hin. Schon einige Male taten sie sich schwer beim TV Rottenburg und ließen sich im Tollhaus der Liga verrückt machen. Diesmal nicht: Düren spielte ruhig, konzentriert und mit viel Power im Angriff. Dagegen tat sich der TVR schwer. Die Annahme wackelte im ersten Satz und auch im Aufschlag lief’s eher mäßig. Zwar machten die „Roten“ ihre Sache im Block und in der Verteidigung ganz ordentlich, aber letztlich entschieden die eigenen Fehler den Satz: 16:25.

Zur Freude der Fans wurde der TVR deutlich besser im zweiten Satz. Der Annahme-Riegel um Kapitän Idi harmonierte jetzt besser, was auch das Angriffsspiel beförderte. Über die Mitte punkteten Lars Wilmsen und Fred Nagel richtig effektiv und selbst der bullige Tim Broshog fand dagegen kein Mittel im Block. Erstmals führte der TVR beim 12:10 mit zwei Punkten. Zwei satt getroffene Sprungaufschläge von Tim Grozer brachten wichtige Punkte zum Satzgewinn. Jetzt war der TVR in Fahrt und belohnte sich mit dem 25:21.

Nach einer schönen Tanz-Show in der Pause war leider der Schwung wieder weg. Rottenburg geriet schnell in Rückstand und hatte keine Antwort auf die Dürener Wechsel. Trainer Stefan Falter brachte Michael Andrei für Jaromir Zachrich und Romans Sauss für Julius Firkal. Prompt kam wieder mehr Druck ins Dürener Spiel und der TVR reagierte verunsichert. Nur 14 Punkte standen am Ende zu Buche und ein erneuter Satzrückstand.

Rottenburg mit dem Rücken zur Wand – damit spielen sie ganz gut, denn mit 4:0 Punkten starteten sie bestens in den 4. Satz. Das Tollhaus der Liga war wieder wach und auf dem Feld entwickelte sich ein heißes Match mit vielen spannenden Aktionen am Netz. Mit starken Aufschlägen von Sauss und Braas sowie einigen Big-Points von Dirk Westphal holte Düren den Rückstand auf und behielt in der engen Schlussphase die Oberhand. Erst nach dem Spiel lieferte Hans Peter Müller-Angstenberger die Begründung für die schwierige Spielvorbereitung und eine richtig schwache Trainingswoche: Idi angeschlagen, Tim Grozer mit Hexenschuss und einige erkältete Kameraden. „Dafür war’s dann eine gute Leistung“, so der TVR-Trainer.

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