Einfach zu stark

8. März 2020

Der TV Rottenburg hat sein Auswärtsspiel bei den United Volleys Frankfurt mit 3:1(25:22,25:19,21:25,25:15) verloren.

Guter TVR-Start

Die Rottenburger starteten zunächst gut in die Begegnung und führten zur ersten technischen Auszeit 4:8. Dann kamen die Hausherren ins Spiel und egalisierten die Gästeführung beim 14:14. Mit viel Schwung im Gepäck riss Frankfurt das Spielgeschehen an sich und blockte effektiver. Der TVR hatte mit 25:22 das Nachsehen.

United dreht auf

Durchgang Zwei verlief zu Beginn ausgeglichen. Die Frankfurter United Volleys setzten sich anschließend ab (10:8, 14:10, 18:12) und setzten den TVR beim 25:19 weiter unter Druck.

„Nicht leicht gemacht“

Ein 3:0 war in den vergangenen Begegnungen mit den Hessen das übliche Ergebnis, wenn der TV Rottenburg zu Gast war. Insbesondere am Sonntagabend waren die Rottenburger von der Frankfurter Überlegenheit zunächst beeindruckt. Rottenburgs Trainer Christophe Achten: „Frankfurt spielte auf einem sehr hohen Niveau und hat es uns nicht leicht gemacht.“ Im dritten Durchgang verbesserte sich die schwäbische Ausgangslage in der Fraport Arena wieder. Der TVR punktete zuverlässiger und verschaffte sich einen Vorsprung (14:20). Diesen brachten die Rottenburger ins Ziel (21:25), auch wenn die Hausherren gegen Ende des Satzes noch einmal gefährlich nahe kamen.

Hohe Führung für Frankfurt

„Im vierten Durchgang sind wir schlecht gestartet“, resümierte Trainer Achten den entscheidenden Durchgang im Anschluss an die Begegnung. Frankfurt legte los wie die Feuerwehr und führte zwischenzeitlich mit sechs Punkten (8:2). Auch bis in die Mitte des Satzes war die Führung so hoch, dass eine Vorentscheidung schon früh gefallen war (16:6). Achten: „Sie haben sehr druckvoll gespielt. Man muss anerkennen, dass sie heute einfach zu stark für uns waren.“ Das 25:15 unterstrich die Überlegenheit der United Volleys über das Spiel hinweg.

Achten: „Die letzten zwei Spiele sind unser Finale“

In den anderen Spielhallen der Volleyball Bundesliga wurde am Sonntagabend ebenfalls gespielt. Während die Netzhoppers KW zuhause gegen die AlpenVolleys 3:2 gewannen und damit fast sicher in den Playoffs stehen, hat sich ein neues Duell um den letzten Teilnahme-Platz zu den Playoffs (8.) ergeben. Trainer Achten: „Das Battle heißt jetzt offensichtlich Lüneburg-Rottenburg.“ Die SVG Lüneburg unterlag bei den Grizzlys Giesen 3:0 und steht nur vier Punkte entfernt vom TV Rottenburg auf dem so wichtigen achten Tabellenplatz. Rottenburgs Coach: „Die letzten zwei Spiele sind unser Finale.“

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