3:1 in Lüneburg

18. Januar 2020

Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg haben bei der SVG Lüneburg mit 3:1(25:17,22:25,25:19,25:23) verloren.

Schlechter Start vor ausverkauftem Haus

Es war das letzte Heimspiel der Lüneburger in ihrer kleinen Gellersenhalle. Weil die restlichen Begegnungen der Saison in Hamburg ausgetragen werden, war die Partie gegen den TVR bereits Tage vor dem Spiel ausverkauft. Mit dem Hexenkessel, den die Rottenburger erwartete, wussten die Schwaben zunächst wenig umzugehen. Nur schwer fand der TVR ins Spiel und rannte einem 6:1-Rückstand hinterher. Zwar konnte Rot-Weiss den Rückstand bisweilen verkürzen, wirklich gefährlich wurde der TVR den Lüneburgern im ersten Satz nicht mehr. Mit 25:17 markierte die SVG ihre 1:0-Führung.

Starkes TVR-Finish

Besser lief es für die Mannschaft von Trainer Christophe Achten im zweiten Durchgang. Rottenburg agierte nun aggressiver am Netz und schaffte es so, den Spielstand offener zu gestalten. Vor der Crunch-Time gingen die Lichter aus: Die Hallenbeleuchtung streikte beim 18:16, der TVR blieb jedoch hellwach. James Weir’s Aufschlagserie setzte den „Lünehünen“ zu und es stand 20:20. Weir ließ ein Ass folgen und Lüneburgs Coach Stefan Hübner reagierte mit einer Auszeit. Jared Jarvis markierte die Schlüsselaktion in dieser Phase, als er beim Block zum 21:24 den 22:25 Satzausgang vorbereitete.

Wechselnde Führung, Satzgewinn Lüneburg

Nach der 10-Minuten Pause entwickelte sich in Durchgang Drei ein offener Schlagabtausch. Die Führung wechselte immer wieder. Am Ende war es Achtens Ex-Spieler Viktor Lindberg, der mit einer starken Aufschlagserie für die erneute Heimführung sorgte.

Lindberg geht voran

Auch der vierte Satz führte nicht zur Rottenburger Wende. Angeführt von einem starken Viktor Lindberg (MVP) trotzten die Niedersachen den schwäbischen Versuchen zum Ausgleich. Den ausgeglichenen Satzverlauf dominierte am Ende Lüneburg, das nach der zweiten technischen Auszeit (16:15) in Richtung Heimsieg drängte (25:23).

Achten: „Fühlt sich nicht gut an“

TVR-Trainer Christophe Achten nach der Partie: „Es war ein schweres Spiel für uns. Lüneburg hat druckvoll aufgeschlagen und uns das Leben damit schwer gemacht. Keine Punkte bisher in diesem Jahr zu haben fühlt sich nicht gut an, aber am Ende war es insgesamt heute zu wenig.“

Weitere interessante News

Doppel-Heimspieltag in der Volksbank Arena

Ein besonderes Wochenende steht in Rottenburg bevor: Gleich zweimal nacheinander schlägt der TVR zuhause auf – am Samstag um 19 Uhr gegen den TSV Mimmenhausen und am Sonntag um 16 Uhr gegen die Volley YoungStars Friedrichshafen. Zwei Partien, zwei unterschiedliche ...

Rottenburger Ausrufezeichen in Karlsruhe

Rottenburg feiert einen souveränen 3:1-Auswärtssieg bei den Baden Volleys SSC Karlsruhe II und bestätigt damit seine Spitzenform in der 2. Bundesliga Süd. In einer besonderen Atmosphäre – als Vorspiel zur Bundesligapartie SSC Karlsruhe vs. BR Volleys – überzeugten die Rottenburger ...

Rottenburg trifft auf Tabellensechsten Karlsruhe

Am Samstag geht es für die Rottenburger zum Aufsteiger nach Karlsruhe. Spielbeginn ist um 16 Uhr in der Lina-Radke-Halle. Karlsruhe bisher mit guter Saison.  Auch wenn die Baden Volleys frisch aus der dritten Liga kommen, konnten sie sich schon über ...