United Volleys Frankfurt – TV Rottenburg

United Volleys Frankfurt

TV Rottenburg

Samstag, 20.10.18 | 19:00

Fraport Arena | Frankfurt

Ergebnis: 3:0(25:15,25:17,25:12)

Zuschauer: 600

 

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Rottenburg bei den United Volleys: Röling’s coming home

Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg gastieren am zweiten Spieltag bei den United Volleys Frankfurt (Samstag, 20.10.18, 19:00 Uhr LIVE auf sporttotal.tv).

Niederlage zum Auftakt

Die United Volleys – in der Vorsaison Dritter der Volleyball Bundesliga – sind am vergangenen Wochenende mit einer Niederlage in die Saison gestartet. Zuvor hatten die Hessen drei Jahre lang einen Sieg aus Lüneburg mitgebracht. Das 1:3 auf fremden Terrain schmerzte, besonders wohl für Zuspieler Adam Kocian, der im Sommer erst aus Lüneburg nach Frankfurt wechselte.

Champions League, TVR, Champions League

Der Fokus dürfte für die United Volleys im Moment sowieso wo anders liegen: Am Mittwochabend qualifizierten sie sich für die 2. Runde in der CEV Champions League. Bereits drei Tage nach dem Duell mit dem TV Rottenburg findet die nächste Runde gegen Aich/Dob aus Österreich statt. „Die Champions League ist die beste Plattform, sich auf europäischem Top-Niveau zu messen“, sagt Außenangreifer Moritz Karlitzek von den Volleys, der zwei Jahre für den TVR auf dem Feld stand.

„Lernen dieses Team neu kennen“

In Rottenburg hingegen blickt man gespannt auf die zweite Saisonbegegnung. Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger hat positive Eindrücke aus dem Auftakt gegen Friedrichshafen mitgenommen: „Wir haben ein gutes Teamgesicht gezeigt, haben gut miteinander agiert und kommuniziert.“ Letzteres hat sich der TVR für die neue Saison besonders als Ziel gesetzt. Die Kommunikation soll stimmen am Neckar. „United hat sich im Zuspiel und auf der Trainerposition verändert“, stellt Müller-Angstenberger fest. „Wir lernen dieses Team neu kennen, wissen aber bereits, dass besonders der Annahmeriegel Zenger, Karlitzek, Schwarz sehr stark ist.“

Grozer zurück an Bord

Ganz langsam entspannen sich auch die Sorgenfalten im Gesicht des Trainers wieder bezüglich der Verletzungssorgen. Tim Grozer hat seine Grippe überwunden und auch Mittelblocker Mitchell Penning macht Fortschritte. Müller-Angstenberger: „So gern Mitch sich das vielleicht wünscht, können wir mit ihm wohl erst beim Heimspiel gegen die AlpenVolleys rechnen.“ Der Trainer lobt einmal mehr die medizinische Abteilung, die einen herausragenden Job mache.

„Dass die harte Arbeit endlich belohnt wird“

Moritz Karlitzek spielte für den TVR und wechselte im Sommer 2017 an den Main. Er hat sich gut eingelebt und blickt optimistisch auf die anstehende Runde: „Ich denke wir sind ganz gut aufgestellt, wenn auch der Ausfall von Patrick (Steuerwald, Bänderverletzung aus der Vorsaison, Anm. d. Red.) noch schmerzt.“ Der Außenangreifer lobt Neuzugang Adam Kocian, mit dem Karlitzek nicht zuletzt aus alten Coburger Tagen befreundet ist. „Er macht seine Sache momentan sehr gut. Dem TVR wünsche ich, dass er den Negativtrend hinter sich lässt und eine gute Saison spielt, wie er es verdient. Ich wünsche das den Jungs und dem Hans (Müller-Angstenberger, Trainer, Anm. d. Red.), dass die harte Arbeit, die dahintersteckt, endlich belohnt wird. Nur nicht gegen uns – da müsst ihr natürlich verlieren!“

Viele Freunde in der Halle

Auf der anderen Seite wird ein ebenfalls noch sehr junger Spieler stehen, für den die Begegnung in Frankfurt eine Rückkehr in die Heimat bedeutet: Jan Röling. Der Zuspieler ist neu im schwäbischen Team und kam vom Volleyball-Internat Frankfurt. Des einen Freud, des anderen Leid: Röling profitiert derzeit von der Verletzung des etatmäßigen Zuspielers Jannis Hopt. Er sei beeindruckt gewesen von der Kulisse im „Tollhaus der Liga“. „In Frankfurt zu spielen ist aber für ihn ein vorzeitiges Highlight: „Für mich wird das ein Heimspiel. Viele Freunde haben sich angekündigt und ich bin gespannt, was wir gegen United holen können.“

Das Spiel auf Facebook und Co.

Das Spiel wird wie immer LIVE auf sporttotal.tv übertragen. TVR-Fans haben die Möglichkeit, die Partie mit anderen Interessierten im FBI-Diner Rottenburg zu schauen. Alle Auswärtsspiele der Domstädter werden dort via Livestream gezeigt. Eine vorzeitige Reservierung wird empfohlen. Wer die Partie nicht im Bewegtbild verfolgen kann, findet weitere interessante Beiträge auf den Social-Media-Kanälen des TV Rottenburg unter dem Hashtag #UVFTVR.

RangMannschaftSpielePunkteSätze
1. VfB Friedrichshafen225562:22
2. HYPO TIROL AlpenVolleys Haching225359:26
3. BERLIN RECYCLING Volleys225256:23
4. SVG Lüneburg224555:33
5. United Volleys Frankfurt224250:31
6. SWD powervolleys DÜREN224152:35
7. WWK Volleys Herrsching222739:50
8. Volleyball Bisons Bühl222433:52
9. Netzhoppers SolWo Königspark KW222129:51
10. HELIOS GRIZZLYS Giesen221832:55
11. TV Rottenburg221017:60
12. VCO Berlin22815:61

Keine Punkte beim Wiedersehen

Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg haben ihr Gastspiel bei den United Volleys mit 3:0(25:15,25:17,25:12) verloren.

United Volleys Frankfurt – TV Rottenburg

Fraport Arena Frankfurt

Ergebnis: 3:0(25:15,25:17,25:12)

Zuschauer: 600

MVP’s: Milija Mrdak (United Volleys), Mathäus Jurkovics (TV Rottenburg)

Schippmann: „Schockstarre“

Der TVR startete auf Augenhöhe gegen die favorisierten Volleys. Mitte des ersten Durchgangs setzte sich die Mannschaft um Ex-TVR-Spieler Moritz Karlitzek aber ab und sorgte für erste Sorgenfalten bei Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger. Außenangreifer Timon Schippmann erkannte im Nachgang „Schockstarre“ bei seiner Mannschaft, die den Hessen in Folge leichtes Spiel ließ.

Die Vorentscheidung

Neuer Satz – gleiches Bild: Die Schwaben begannen gut und verloren ihren Faden abermals kurz nach der ersten technischen Auszeit. TVR-Manager Philipp Vollmer enttäuschte die gezeigte Leistung vor allem, weil seine Mannschaft „den Gegner ohne Not erst stark gemacht habe.“ Die Gäste bemühten sich, Frankfurt drückte der Begegnung nun aber seinen Stempel auf und setzte sich deutlich ab. Mit dem 2:0 war die Vorentscheidung in der Partie gefallen.

Milija Mrdak wird MVP

Der Spielfilm des dritten Durchgangs ist kurz erzählt: Mit der Führung im Rücken erlaubten die United Volleys zu keinem Zeitpunkt das Träumen von einer schwäbischen Aufholjagd. Vor allem Frankfurts Diagonalangreifer Milija Mrdak fand ein ums andere Mal eine Lücke im TVR-Block und punktete fleißig. Coach Müller-Angstenberger würdigte seine Leistung später zur Wahl als MVP.

Müller-Angstenberger ratlos

Der Rottenburger Trainer war direkt nach der Begegnung ratlos: „Wir werden analysieren müssen, warum wir es nicht schaffen, unseren Matchplan durchzuziehen. Wir haben unsere Chancen besonders im ersten Satz nicht genutzt und bauen dadurch den Gegner auf.“ Bis zur nächsten Partie bleiben den Rottenburgern anderthalb Wochen: Am 31.10. empfängt der TVR die AlpenVolleys Haching in der Paul Horn-Arena (19:30 Uhr).

Röling-Fanklub in der Halle

Die Frankfurter Fraport Arena beherbergte an diesem Abend knapp 600 Zuschauer. Darunter einige Rottenburger Anhänger: Neben den „Allesfahrern“ waren auch zahlreiche Eltern und Familien der Mannschaft zu Gast. Jan Röling, der aus der Frankfurter Region stammt, freute sich gar über ein halbes Dutzend Röling-Trikot-Träger in der Arena.

Großes Wiedersehen

Ein großes Wiedersehen war die Partie zwischen den United Volleys und dem TV Rottenburg am Samstagabend: Auf der Frankfurter Seite freute sich Moritz Karlitzek und Paul Henning als Ex-Rottenburger, alte Bekannte wieder zu treffen. Der bereits erwähnte Jan Röling und auch Ex-United Jannis Hopt führten nach dem Spiel noch etliche Gespräche mit Freunden.

Ungewohntes Trainer-Outfit

„Meine Spieler haben sich gewünscht, dass ich heute mal in Trainingsklamotten coache“, erklärte Hans Peter Müller-Angstenberger sein für einen Spieltag ungewohntes Outfit. Ansonsten kleidet sich der Übungsleiter für den Spielfeldrand modebewusst mit Hemd und Sakko. Der gewünschte abergläubische Effekt blieb aus. Bleibt die Frage, auf welche Kleidung der Trainer beim nächsten Heimspiel gegen die AlpenVolleys am 31.10. setzt.

Nach der Begegnung findest Du hier Impressionen vom Spiel.

Im Anschluss an die Partie gibt es hier Videobeiträge zur Begegnung.

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