Zum Medizincheck bei Mannschaftsarzt Dr. Maik Schwitalle

11. September 2018

Mitchell Penning und Alex Duncan-Thibault haben die letzte wichtige Hürde genommen und den Medizincheck bei Mannschaftsarzt Priv.-Doz.  Dr. med. Maik Schwitalle bestanden.

Wichtiger Bestandteil eines Transfers

Der Medizincheck gehört bei einem Spielertransfer zum obligatorischen Gang der Dinge dazu. Auch beim TVR, wo Teamarzt Maik Schwitalle als Leitender Arzt im Rottenburger Winghofer Medicum die Spieler behandelt. Fünf Neuzugänge hat der TV Rottenburg in dieser Saison verpflichtet, alle fünf Spieler müssen den Check durchlaufen und werden vom „Doc“ untersucht. Der Medizincheck ist auf dem Weg zum Transferabschluss ein wichtiger Bestandteil. Auch wenn Spieler bereits als Neuzugang vorgestellt wurden, beim Teamarzt müssen alle Neuankömmlinge vorstellig werden. Erst im Anschluss ist der Transfer formal abgeschlossen.

Teamarzt seit 2003

Seit 2003 betreut Schwitalle die (Bundesliga-)Volleyballer des TVR. Beim Kennenlernen mit den beiden Neuzugängen aus Übersee – Penning ist US-Amerikaner, Duncan-Thibault Kanadier – werden die typischen Schwachstellen von Volleyball-Sportlern analysiert. „Überlastungsschäden und chronische Verletzungen sind weit häufiger zu beobachten als akute Verletzungen“, sagt der TVR-Mannschaftsarzt und liefert gleich die Begründung: „Volleyball ist kein Kontaktsport.“ Meistens sind es Überlastungen von Schulter, Knie oder Sprunggelenk, die den Spielern Probleme und Schmerzen bereiten. Vorbeugung und Behandlung stellen eine Herausforderung an das gesamte therapeutische Team dar.

Stärken und Schwächen erkennen

„Alles super“, zieht Schwitalle sein Fazit. Mitchell Penning nickt und lächelt zufrieden. In all den Jahren habe der Teamarzt des öfteren Schwächen erkannt und die Verantwortlichen der sportlichen Leitung und im Management beim TVR informiert. Nur wenige Spieler seien beim ärztlichen Check „durchgefallen“. „See you on Friday!“, verabschiedet sich Duncan-Thibault freundlich bei Schwitalle. Bereits wenige Tage später treffen sie sich wieder. Dann aber nicht im medizinischen Umfeld, sondern um sich gemeinsam für das diesjährige Mannschaftsbild ablichten zu lassen.

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