Mit dem 3:0-Heimsieg (25:18, 25:15, 25:20) gegen die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe, können die Rottenburger im engen Rennen um die Tabellenspitze stabil bleiben und sind auf dem richtigen Kurs sich eine optimale Ausgangsposition bei den Playoffs zu erarbeiten.
Die silberne MVP-Medaille geht an Außenangreifer Loris Centrone und MVP-Dauergast Niklas Lichtenauer staubt Medaille Nummer sieben ab.
Mit viel Angriffspower zum Sieg
Auch wenn die Rottenburger in der Abwehr nicht die von Jan Scheuermann gewünschte Konzentration aufs Feld brachten, ließen die Tabellenersten den Karlsruhern keine Hoffnung auf einen Satzgewinn geschweige denn den Sieg.
So bekam die Rottenburger Abwehr viele vermeintlich gute Blocktouches nicht mehr, konnte dies aber mit mehr Konzentration im Angriff ausgleichen.
Dadurch waren erneut die Disziplin im Angriff und die Präsenz im Block ausschlaggebend, um das Spiel zu dominieren. Während die Rottenburger eine Angriffseffizienz von 50 Prozent vorweisen können, verwandeln die Spieler des SSC lediglich ein Drittel ihrer Angriffe.
Rottenburger Eigengewächs nimmt Fahrt auf
Auch wenn es für Luca Wahrlich noch nicht für seine erste MVP-Medaille gereicht hat. War das Spiel gegen Karlsruhe ein Spiegelbild von seiner stetig wachsenden Leistung. Besonders im Angriff macht der 19-Jährige von Spiel zu Spiel weniger Eigenfehler und wird von Zuspieler Milan Kvrzic in den chaotischen Situationen gesucht.
Es geht in die heiße Phase
Trotz Heimsieg ist der Tabellenzweite Gotha nur eine Haaresbreite hinter den Rottenburgern. Nur das bessere Satzverhältnis trennt die Konkurrenten. Dadurch zählt jeder Satz um weiterhin vor Gotha zu bleiben. Deswegen müssen die Rottenburger in den kommenden Auswärtsspielen versuchen alle möglichen Punkte und Sätze mitzunehmen bis es dann am 21. März gegen den direkten Konkurrenten Gotha geht.

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