Rottenburger TVR-Gladiatoren treffen auf die Einhörner des USC Freiburg

22. Oktober 2020

Dem Durchhänger keine Chance geben/ Bolognese als mentales Lösungsmittel

Das war schon deutlich, was der ASV Botnang am letzten Samstag mit dem TV Rottenburg veranstaltet hat. Am Ex-Profi und ehemaligen TVR-Recken Dirk Mehlberg alleine hat die glatte 0:3-Niederlage nicht gelegen. Das TVR-Trainerteam hat Schwächen ausgemacht, die in der vergangenen Trainingswoche gezielt bearbeitet wurden. Mit Max Meuter und dem frisch vermählten Marc Zimmermann trifft Rottenburg erneut auf zwei bekannte Gesichter.

„Die Verteidigung, die Blockverteidigung, das sind genau die Schwachstellen, an denen wir jetzt gearbeitet haben“, so Timo Baur. Mit Max Meuter kommt nun – ähnlich wie Mehlberg – wieder ein starker Außenangreifer in die Volksbank-Arena, an dem die Rottenburger Verteidigung im Feld und Block testen kann, ob die Trainingseinheiten gefruchtet haben. Zuspieler Marc Zimmermann und einige einstige Zweitligaspieler im badischen Kader machen den Gegner aus Freiburg zu einer anspruchsvollen Herausforderung für die Domstädter, auch wenn erst zwei Siege für Freiburg zu Buche stehen. Verloren haben die Badener bislang allerdings nur gegen die Tabellenspitze. Die Teams aus Botnang und Ludwigsburg hatten jeweils die Nase vorne.

In Rottenburg ist man bestrebt, keinen Gedanken an einen möglichen Durchhänger zuzulassen. Die bisherige Saisonbilanz ist beachtlich und die Entwicklung enorm. Damit war nach den Eindrücken der Vorbereitungsspiele nicht zu rechnen. Dem professionellen Rahmen im Umfeld ist das sportliche Team leidenschaftlich gut gefolgt. Das soll so weitergehen. Hannes Elsässer hat Fingerprobleme und kann nur unter Schmerzen spielen,  Vincent Wachendorfer hat mit einem Splitter im Auge ein Handikap und konnte nicht trainieren.

„Wir nehmen die Niederlage als Motivation. Gegen Freiburg wollen wir die Sätze zuende spielen und in der Crunchtime, wenn es darauf ankommt, mutig und aggressiv dem Gegner Paroli bieten“, macht Timo Baur nicht zuletzt sich selber Mut. Aber die Speisekarte am Vorabend des Spieltages am Freitag riecht nach Erfolg. Wie gegen Waldgirmes gibt es Spinat-Hackfleisch-Bolognese. Diese Popeye-Variante sei lecker, so Baur. Nur Siege schmecken besser.

Nach der Coronarallye der letzten Tage steht nunmehr fest, dass wie gewohnt 280 Zuschauer dabei sein dürfen. Anpfiff ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Volksbank-Arena. Ein Livestream ist eingerichtet, es kommentieren Uwe Schöder und Kai Kleefisch.

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