In einem umkämpften Spiel trennen sich Leipzig und Rottenburg mit einem 1:3 (23:25, 25:22, 16:25, 23:25). Mit den neuen drei Punkten festigen die Rottenburger ihren Platz bei den Playoffs weiter.
Dabei setzt Niklas Lichtenauer seine MVP-Serie fort und sichert sich die vierte Medaille in Folge. Leipziger MVP wird der Libero Rene Menzel.
Mit Dominanz im Angriff zum Sieg
Im ersten Satz starteten die Rottenburger noch verhalten in die Partie. In manchen Spielzügen fehlte es an der richtigen Abstimmung zwischen den Spielern und auch die Aufschläge stellten einen unsicheren Faktor dar. Erst in der Crunchtime schafften sie es ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden und das Spiel zu kontrollieren. Mit effizienten Angriffen über den gegnerischen Block hinweg und der nötigen Disziplin in der Abwehr schafften es die Rottenburger den ersten Satz für sich zu entscheiden.
Allerdings schöpften die Rottenburger im folgenden Satz weiterhin nicht ihr volles Potential aus und hatten mit dem Leipziger Block zu kämpfen, während sie selbst keinen Zugriff im Block fanden. So müssen sich die Rottenburger im zweiten Satz mit 25:22 geschlagen geben.
Nach dieser Niederlage, wachten die Gäste endlich auf und entschieden den dritten Satz deutlicher. Mit mehr Selbstvertrauen dominierten sie im Angriff und arbeiteten in der Annahme mit mehr Konzentration.
Der vierte Satz war dagegen wieder deutlich umkämpfter. Am Ende ist insbesondere Diagonalangreifer Niklas Lichtenauer der Schlüssel zum Erfolg, der immer wieder mit seinen variablen Angriffen punktet. Genauso schafft es Zuspieler Milan Kvrzic seine Mittelblocker wirkungsvoll einzusetzen, die mit einer Angriffseffizienz von rund 60 Prozent ebenfalls Sicherheit im Rottenburger Angriff schafften.
Wenn jeder Punkt zählt
Schon von Anfang an war klar, dass die Rottenburger in Leipzig all-in gehen müssen. Der Blick auf die Tabelle zeigt, dass am Ende jeder Punkt zählt, damit die Jungs vom Neckar weiterhin im Rennen um die Tabellenspitze bleiben. Der derzeitige Tabellenführer Gotha steht zunächst mit drei Punkten vor den Rottenburgern, hat aber aktuell ein Spiel mehr aufzuweisen.
Das Saisonfinale rückt näher
Bevor es im Saisonfinale am 21. März gegen den Tabellenersten Gotha geht, stehen kommendes Wochenende noch zwei Auswärtsspiele am Bodensee an. Zwei Wochen später findet dann mit dem Spiel gegen Gotha das letzte Heimspiel der regulären Saison statt, das nochmal viel Spannung in die Volksbank Arena bringt.

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