Nichts zu holen in Düren

17. März 2018

Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg haben auch ihre vorletzte Chance auf einen Auswärtssieg in dieser Saison vergeben. Bei der 3:0 (25:16,25:17,25:21) -Niederlage in Düren mühten sich die Schwaben vergebens.

SWD powervolleys Düren – TV Rottenburg

MVP’s: Marvin Prolingheuer (SWD powervolleys Düren), Lars Wilmsen (TV Rottenburg)

Zuschauer: 2.100

Ergebnis: 3:0(25:16,25:17,25:21)

Hier geht’s zur Bildergalerie der Partie SWD powervolleys Düren – TV Rottenburg

Kurze Rottenburger Führung

Im dritten Durchgang gab es eine kurze Phase, wo der geneigte TVR-Fan positiv ob des Spielstands dreinblicken konnte: Zur ersten technischen Auszeit gingen die Domstädter erstmals in der Partie in Führung (8:6). Die Hochphase hielt nur wenige Ballwechsel an: Nach dem 11:11 drückte Düren aufs Gas und drängte auf den Heimsieg. Außenangreifer Timon Schippmann war trotz Verletzung mit ins Rheinland gereist, um seine Mannschaft vor Ort zu unterstützen. Sein Fazit unmittelbar nach Spielende: „In dieser Phase haben wir Düren dazu gezwungen, sich die Punkte zu erarbeiten. Gegen Ende des Durchgangs ist uns das schließlich weniger gelungen.“

Der Druck steigt und Düren zieht davon

Nicht nur gegen Ende des dritten Durchgangs, auch über weite Strecken der restlichen Begegnung war die Rollenverteilung klar definiert. Dem, beinahe schon obligatorischen, schlechten Start in die Begegnung folgte eine schwäbische Aufholjagd. Beim 14:12 schien es, als hätten sich die Gäste zurückgekämpft. Es war nur eine Momentaufnahme: Wenige Ballwechsel später zeigte die Anzeigetafel der Arena 21:15 und damit wenig Hoffnung auf die Rottenburger Führung an. Schippmann: „Düren spielte in der Phase mit viel Druck im Aufschlag, der unsere Annahme zum Wackeln brachte.“ Infolge des steigenden Drucks häuften sich auch die Blockpunkte des Gegners. Rottenburg hingegen schaffte nicht mehr als 15 Punkte im ersten Satz.

Nur Phasenweise auf Augenhöhe

„Wenn wir es schaffen, auf unserem höchsten Niveau zu spielen, dann sind wir auf Augenhöhe dabei“, so Schippmann nach der Partie: „Aber dafür müssen wir fehlerminimierend spielen und den Spaß am Spiel leben.“ Wie auch in den Spielen der vergangenen Wochen schaffte es das Team von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger phasenweise bis selten, dieses Niveau abzurufen.

Kommt es zum Abstiegs-Endspiel?

Dem TVR bleibt noch ein Spiel in dieser Saison – und der Blick auf die Konkurrenz: Am morgigen Sonntag empfangen die Bergischen Volleys den TSV Herrsching zu deren letzten Saisonspiel. Sollten die Volleys ihr Endspiel gewinnen, gerät der TVR in seinem Saisonfinale unter Druck. Kommenden Sonntag gastieren die Schwaben in Innsbruck bei den Hypo Tirol AlpenVolleys Haching.

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