Netzhoppers gewinnen das Sechs-Punkte-Spiel

13. Januar 2018

Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg haben ihr Auswärtsspiel bei den Netzhoppers SolWo Königspark KW mit 3:0 verloren. „Wir haben heute unser Spiel nicht auf das Feld bekommen und unsere Chancen nicht genutzt“, sagte ein sichtlich enttäuschter Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger im Anschluss an die Begegnung.

KW beginnt stark

Die Gastgeber erwischten den TVR im ersten Durchgang auf dem falschen Fuß. Müller-Angstenberger setzte auf die gleiche Starting-Six, wie beim Auswärtsspiel in Herrsching. Ohne die Leistungsträger Filip Gavenda und Björn Andrae aber mit einem starken Theo Timmermann und Robin Hafemann führten die Brandenburger zur ersten technischen Auszeit schon 8:2. Rottenburg fing sich, Netzhoppers-Coach Mirko Culic reagierte aber prompt mit der Auszeit (10:6). Zwar konnte Paul Henning mit seinem Ass zum zwischenzeitlichen 23:19 den Spielstand verkürzen, die Netzhoppers brachten den Durchgang dennoch über die Ziellinie (25:19). Müller-Angstenberger: Der Gegner war gefühlt an jedem Ball dran und hat schwierige Situationen clever gelöst.“

Rottenburg schnuppert am Ausgleich

Zwei Mal hatte Müller-Angstenberger seine Formation im ersten Durchgang gewechselt. Federico Cipollone kam für Philipp Jankowski, Tim Grozer für Johannes Schief. Die erwünschte Partie auf Augenhöhe bekamen die Zuschauer dann im zweiten Satz zu sehen. Führungswechsel, hitzige Diskussionen am Spielfeldrand und sich aufreibende Domstädter sah der geneigte TVR-Fan. Müller-Angstenberger nach dem Spiel: „Diesen Durchgang hätten wir gewinnen müssen, um uns zurück ins Spiel zu bringen.“ Die Schlussphase gehörte wieder den Hausherren: 25:23.

Den Glauben verloren

Die Vorentscheidung schien gefallen und die Überzeugung schwand zunehmend, Zählbares aus Brandenburg mitzunehmen. Dem ausgeglichenen Start in Durchgang drei folgte eine Drangphase der Netzhoppers. Über 8:4 zur ersten technischen Auszeit wuchs der Vorsprung gar auf 22:13 an. Tim Grozer: „Enttäuschend war, dass wir am Ende nur noch mitgespielt und den Glauben an den Sieg verloren haben.“ 25:13 endete der letzte Satz, mit dem Königs Wusterhausen den Vorsprung zum TVR auf nun sechs Punkte ansteigen lässt.

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