
Immerhin nicht Letzter: es jubeln hinten von links: Guido (der Feingeist) Paucke, Laschlo (der Laute) Goerke, Maddin (der Vulkan) Haas, Hebs (der Unberechenbare) Ehmann, Roland (die linke Klebe) Pfeffer, Markus (der Spielversteher) Hölzlein. Vorne von links: Klaus (der Silberrücken) Ruckgaber, Klaus (der Abwehr-Don-Quixote) Hirsch und Michael (die Passmaschine) Göger.
Die Seniorenspielgemeinschaft TSV Ofterdingen / TV Rottenburg trat am Wochenende nach Pfingsten bei der deutschen mÜ59-Meisterschaft in Dresden an.
Nachdem man sich eher überraschend durch die Plätze zwei und eins bei der WM bzw. der RM qualifizieren konnte, liebäugelte man im Stillen mit einem Platz unter den Top 8.
Der Auftaktgegner Saar-Volley-Seniors schien dafür wie geschaffen. Umso bitterer, dass die SG-ler in keiner Phase des Spiels an die Topleistungen aus den Qualifikationsrunden anknüpfen konnte. Die Saarländer schienen einfach in jeder Situation einen Tick wacher und ließen sich zu keinem Zeitpunkt überraschen. Die 0:2-Niederlage (16:25/19:25) war folgerichtig und bitter.
Das zweite Vorrundenspiel gegen haushohen den Mitfavoriten Helios Berlin lief dann schon etwas runder. Obwohl man gegen den späteren deutschen Meister ab den Satzmitten chancenlos war, zeigte die Formkurve schon langsam nach oben. Das 15:25/16:25 war durchaus respektabel.
So ging es, wie schon vor 6 Jahren bei den Ü53ern um die Plätze 9 bis 12. Hier traf man zunächst auf die hoch gehandelten Bayreuther. Allerdings verhinderten im Eröffnungssatz etliche Missverständnisse und Abstimmungsprobleme ein Spiel auf Augenhöhe. Die Bayern dominierten nach Belieben mit 25:14. Nach und nach fanden sich die SG-ler jedoch und plötzlich flutschte es: das 25:13 entsprach durchaus den Verhältnissen auf dem Feld. Wer jedoch hoffte, der „Spaziergang“ könnte fortgesetzt werden, sah sich getäuscht. Im Tiebreak gab es ein zähes Ringen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. So kam es wie es kommen musste: Kopf an Kopf ging´s Richtung Crunchtime. Beide Teams zeigten immer wieder Nervenstärke und verschafften sich Matchbälle oder wehrten solche des Gegners ab. Nach zwei Matchbällen für die Schwaben und vier für die Franken, hatten Letztere am Ende das Quentchen mehr an Glück auf ihrer Seite und siegten 20:18.
Blieb also zum Abschluss nur das Match um Rang 11, um doch noch wenigstens EINEN Sieg einzufahren. Den Spielern der SG konnte man deutlich ansehen, dass sie den Sieg mehr wollten als die Gegner aus Ballenstedt (Harz). Dies spiegelte sich glücklicherweise auch im Endergebnis wieder: 25:21 und 25:15 bedeuteten für die Schwaben ein versöhnliches Ende und garantierten gute Laune auf der langen Heimfahrt. Außenangreifer Markus Hölzlein resümierte: „Nach großer Anfangsnervosität im wichtigen Auftaktspiel haben wir uns immer besser reingefuchst und unsere Stärken in den Bereichen mannschaftliche Geschlossenheit und homogene Spielweise zusehends besser aufs Parkett gebracht.“
Es spielten: Michael Göger, Laszlo Görke, Guido Paucke, Herbert Ehmann, Klaus Ruckgaber, Roland Pfeffer, Martin Hass, Markus Hölzlein, Klaus Hirsch
Bilder: Niklas Hirsch / Text: Klaus Hirsch

Vor der Meisterschaft: Taktik austüfteln und Akku´s aufladen mit Gerstenkraft…
