Herren 7 | Sonnige Aussichten aber eingetrübtes Ergebnis

14. Oktober 2019

Bei strahlendem Sonnenschein und nahezu sommerlichen Temperaturen bestritten die Herren 7 ihren ersten Doppelheimspieltag in mehr oder weniger vertrauter Umgebung in der Otto-Locher Halle in Rottenburg.

 

Im ersten Durchgang des Tages stand, mit dem SV Salamander aus Kornwestheim, eine ziemlich harte Nuss auf dem Spielzettel. Gar nicht mal so schlecht starteten die Herren der Spielgemeinschaft in die Partie und konnten sich zu Anfang sogar einen hauchdünnen Vorsprung erspielen. Dann war aber auch schon Schluss mit lustig und die Leistung des Teams auf dem Feld war in Summe wenig ansprechend.

Eine zeitweise wackelige Annahme gepaart mit einem in Teilen unpräzisen Zuspiel und dem in Summe wenig effektiven Angriff ließen bereits erahnen das heute wohl eher kein eitler Sonnenschein auf dem Spielfeld einziehen würde. Partie eins ging jedenfalls mit einem mehr als deutlichen 25:14 an die Salamander aus Kornwestheim.

Trotz einer zeitweisen Stabilisierung in ihrem Spiel gelang es den Domstädtern im Grunde genommen zu keinem Zeitpunkt das Spiel zu bestimmen oder gar den wirkunsvollen Angriffen der Gegner Paroli zu bieten. Mit einem ernüchternden 19:25 und 14:25 gingen die Sätze zwei und drei verloren. Und das war es dann auch schon, das Spiel war mit 0:3 verloren.

In der zweiten Partie des Tages ging es, die Herren um Spielertrainer Alex Bruns waren mit dem Ergebnis aus Partie eins schon einmal mit mehreren Ausrufezeichen gewarnt, gegen den Renninger SC.

Mit geänderter Aufstellung und überdachter Taktik starteten die Herren im klassischen TVR rot respektabel in die Partie  und konnten sich zu Anfangs sogar einen gewissen Vorsprung erspielen. Dieser schmolz jedoch, mit zunehmender Nervosität auf Seiten der Domstädter, im weiteren Verlauf der Partie aber sehr schnell dahin. Die Renninger konnten mit einem denkbar knappen 27:25 den Satz für sich entscheiden. 

Nun schien der Bann vollends gebrochen und der TVR-Mannschaft gelang zu diesem Zeitpunkt der Partie so gut wie gar nichts mehr. Eine gewisse Konfusion auf dem Feld,  in Kombination mit einer zunehmende Gereiztheit der Spieler, keine allzugute Mischung um Spiele für sich zu entscheiden. Mit 15:25 ging jedenfalls auch diese Partie verloren.

Mit einem 2:0-Rückstand im Rücken war nunmehr klar das eine erhebliche  Leistungssteigerung her musste, wenn die Herren mit der Ordnungszahl sieben an diesem Tag überhaupt noch etwas reißen wollten.

Und so starteten die Domstädter in Durchgang drei eine geradezu furiose Aufholjagd. Kein Ball wurde aufgegeben, die Angriffe über Aussen variantenreicher mit nun gezielten Lops in den Rücken des Blocks zeigten auf jeden Fall schon mal Wirkung. Volleyball ist am Ende auch Kopfsache und Teamleistung und das sind im Grunde genommen ja auch die unbedingten Stärken unserer Routiniers. Zwar gingen immer noch viel zu viele Bälle des Außenangriffs an oder in das Netz, auch ist die Fehlerquote am Netz nach wie vor viel zu hoch, das Spiel jedoch konnte zu diesem Zeitpunkt, auch oder inbesondere wegen der erheblich stabileren Annahme, am Ende deutlich gesteigert werden. Mit einem knappen 25:23 ging der Satz verdient nach Rottenburg.

Im weiterem Verlauf fanden die TVR-Herren nun immer besser zurück in ihr Spiel und konnten mit einem 25: 13 auch Durchgang vier für sich entscheiden. Im Tie-break, man kennt es ja schon, konnten die Herren in rot dann ihre ganze Routine in die Waagschale werfen und das gegnerische Team konsterniert ob des stabilen Power-Plays der Rottenburger hatte dann nicht mehr viel Gegenwehr aufzubieten. Mit einem klaren 15:5 hieß es am Ende Spiel, Satz und Sieg für die Spielgemeinschaft.

Für die SG spielten: 
Alex Bruns, Alf Künnert, Matze Joachim, Günt(h)er Gramer, Andrei Miller, Gregor Myhsok, James Ssekiziyivu, Andreas Wittko

 

Text/Bild: A.Wittko